Erika Hacker · Limbic Health Code®

Räume wirken. Immer.

Ich gestalte Arbeitsplätze, Kliniken und Hotels so, dass Menschen sich darin sicher fühlen, gut zurechtfinden und erholen können.

Über 30 Jahre Erfahrung mit Farbe, Licht, Akustik und Raumwirkung – in Österreich und international.

UnternehmenGesundheitswesenHotellerie
Onkologiegarten im Krankenhaus Rohrbach mit Bäumen, Steinen und Sitzplätzen
Onkologiegarten, Krankenhaus Rohrbach – vorher ein ungenutzter Innenhof

Ansatz

Der Limbic Health Code®

Das limbische System bewertet unsere Umgebung, lange bevor wir bewusst darüber nachdenken: Bin ich hier sicher? Finde ich mich zurecht? Kann ich zur Ruhe kommen? Lärm, grelles Licht, unklare Wege oder ein Arbeitsplatz mit dem Rücken zur Tür halten den Körper in Alarmbereitschaft. Gut gestaltete Räume nehmen diesen Druck heraus.

Der Limbic Health Code® ist der Rahmen, mit dem ich Räume auf diese Wirkung hin untersuche und gestalte. Vier Fragen leiten jede Analyse:

Sicherheit

Rückendeckung am Arbeitsplatz, Überblick über den Raum, geschützte Rückzugsorte.

Orientierung

Klare Eingänge und Wege, Farbe und Licht als Leitsystem, verständliche Zonen.

Reizniveau

Akustik, Blendung, visuelle Unruhe und Farbintensität passend zur Aufgabe des Raumes.

Erholung

Pausenräume, Natur und Grün, Ausblicke und Materialien, die zur Ruhe kommen lassen.

Worauf das aufbaut

Die Umweltpsychologie beschreibt mit der Prospect-Refuge-Theorie (Jay Appleton, 1975), dass Menschen Orte bevorzugen, die Überblick und gleichzeitig Schutz bieten – die Grundlage für das Prinzip der Rückendeckung. In einer viel zitierten Studie (Roger Ulrich, Science, 1984) benötigten Patienten mit Blick auf Bäume nach einer Operation weniger starke Schmerzmittel und konnten etwas früher entlassen werden als Patienten mit Blick auf eine Mauer.

Diese Erkenntnisse verbinde ich mit über drei Jahrzehnten praktischer Erfahrung in realen Gebäuden.

Leistungen

Erst hinschauen. Dann das Richtige verändern.

Nicht jedes Projekt braucht einen großen Umbau. Oft erreichen wenige, gut begründete Maßnahmen viel. Ich begleite ausgewählte Projekte persönlich – vom ersten Gespräch bis zum umsetzbaren Konzept.

Space Audit

Eine strukturierte Analyse bestehender Räume nach dem Limbic Health Code®.

Für wen
Büros, Stationen, Praxen, Hotels – vom einzelnen Arbeitsplatz bis zum ganzen Gebäude.
Ablauf
Begehung vor Ort, Gespräche mit den Menschen, die dort arbeiten, Bewertung von Licht, Akustik, Farbe, Wegeführung und Arbeitsplatzanordnung.
Ergebnis
Ein Bericht mit priorisierten Maßnahmen – von sofort umsetzbar bis langfristig.

Strategische Beratung

Begleitung bei Neubau und Umbau, idealerweise ab der Planungsphase.

Für wen
Bauherren, Geschäftsführungen, Klinik- und Hotelleitungen sowie deren Architekturbüros.
Ablauf
Standortanalyse, Abstimmung mit Planung und Architektur, Gestaltungskonzepte für Farbe, Material, Licht und Zonierung.
Ergebnis
Gestaltungsleitlinien, die direkt in die Planung einfließen.

Inhouse Workshop

Teams lernen, Stressfaktoren in ihren eigenen Räumen zu erkennen.

Für wen
Führungskräfte, Facility Management, Pflege-, Praxis- und Hotelteams.
Ablauf
Kurzer fachlicher Input, gemeinsamer Rundgang durch die eigenen Räume, Ausarbeitung erster Maßnahmen.
Ergebnis
Eine Liste konkreter Verbesserungen, die das Team selbst umsetzen kann.

Keynote

„Healthy Spaces. Healthy People.“

Für wen
Kongresse, Fachtagungen, Unternehmensveranstaltungen, Netzwerke im Gesundheitswesen.
Inhalt
Wie Räume Stress, Konzentration und Erholung beeinflussen – erzählt an echten Projekten mit Vorher-Nachher-Bildern.
Ergebnis
Ein neuer Blick auf die eigene Umgebung und Ideen, die man am nächsten Tag ausprobieren kann.

Standortanalyse: Matrix des Ortes

Ein Gebäude steht nie unabhängig von seinem Grundstück. Bevor es um Grundrisse und Farben geht, sehe ich mir deshalb den Ort selbst an. Meine Ausbildung in taoistischer Geomantie gibt mir dafür ein strukturiertes Vorgehen. Jede Empfehlung, die daraus folgt, begründe ich nachvollziehbar.

Was ich dabei untersuche:

  • Lage, Gelände und Ausrichtung des Grundstücks
  • Wasser, Boden und natürliche Gegebenheiten
  • Lärm, Verkehr und angrenzende Nutzungen
  • Licht, Sonnenverlauf und Sichtachsen
  • Die Nutzungsgeschichte des Ortes
  • Die Stellung der Gebäude zueinander und zum Zugang

Referenzen

Ausgewählte Projekte

Reale Projektaufnahmen aus rund zwei Jahrzehnten. Visualisierungen und Gestaltungsvorschläge sind als solche gekennzeichnet.

Gesundheitswesen · Zusammenarbeit über rund 15 Jahre

Krankenhaus Rohrbach

Ein Krankenhaus darf Menschen schon beim Ankommen willkommen heißen. In Rohrbach habe ich Eingang und Eingangshalle neu gestaltet – freundlicher, übersichtlicher und zugleich leichter zu reinigen. In der Onkologie folgten ein Therapieraum in warmen Farben und ein Garten, wo vorher ein wenig einladender Innenhof lag.

Umgesetzt · Vorher-Nachher

Warum es wirkt

Ein klar lesbarer Eingang senkt die Unsicherheit beim Ankommen. Für Menschen in einer Krebstherapie bietet der Garten einen Ort, an dem sie Abstand vom Behandlungsalltag gewinnen können – mit Grün, Ausblick und geschützten Sitzplätzen.

Eingangsbereich des Krankenhauses Rohrbach vor der Umgestaltung: graue Fassade, Treppe, verwinkelter ZugangVorher
Eingangsbereich nach der Umgestaltung: offener gepflasterter Vorplatz mit EdelstahlskulpturNachher
Eingangsbereich vorher und nachher: aus einem verwinkelten Zugang mit Treppe wurde ein offener, ebener Vorplatz, der den Weg zum Eingang von selbst zeigt.
Helle Eingangshalle mit Sitzbereich und Café
Eingangshalle mit Sitzbereich
Therapieraum der Onkologie in warmen Farben
Onkologie: Therapieraum mit Farb- und Gestaltungskonzept
Innenhof nach den Bauarbeiten, vor der Umgestaltung
Vorher: Innenhof nach den Bauarbeiten
Onkologiegarten nach der Umgestaltung
Nachher: der Onkologiegarten
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Gesundheitswesen · Psychiatrische Abteilung

Krankenhaus Freistadt

Sicherheit muss nicht nach Gitter und Kontrolle aussehen. In der psychiatrischen Abteilung habe ich mit Farbe, Bildern und einer textilen Absturzsicherung gearbeitet. Aus einem stillgelegten Aufzugsschacht wurde ein kleiner Zen-Garten.

Umgesetzt

Warum es wirkt

Sichtbare Gitter signalisieren Gefahr und Kontrolle – gerade für Menschen in einer psychischen Krise. Die textile Lösung erfüllt dieselbe Schutzfunktion, wirkt aber ruhig. Der Zen-Garten schafft einen Blick ins Grüne, wo vorher eine tote Fläche war.

Flurgestaltung, textile Absturzsicherung und Zen-Garten
Flurgestaltung, textile Absturzsicherung und Zen-Garten im ehemaligen Aufzugsschacht
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Unternehmen · Begleitung seit der Gebäudeplanung

Action Composites

Bei Action Composites begleite ich die Gestaltung seit der Gebäudeplanung. Ein Zitrin bildet den Mittelpunkt im Eingang. Das Bild der Festung Salzburg gibt dem Arbeitsplatz der Geschäftsführerin Rückendeckung, ein Rennstreckenmotiv stellt den Bezug zur Automobilbranche her. Säulenverkleidungen und Pflanzen verbessern zusätzlich die Akustik.

Langjährig begleitet · reale Projektfotos

Warum es wirkt

Wer mit dem Rücken zu einer geschlossenen, ruhigen Fläche sitzt, ist entspannter und konzentrierter als mit dem Rücken zu Tür oder Gang. Weiche Säulenverkleidungen und Grün dämpfen den Schall und nehmen harten Kanten die Schärfe. Ein Motiv aus der eigenen Branche schafft Identifikation.

Zitrin als Mittelpunkt im Eingangsbereich
Zitrin als Mittelpunkt im Eingangsbereich
Bild der Festung Salzburg als Rückendeckung im Büro
Festung Salzburg als Rückendeckung im Büro
Rennstreckenmotiv als Bezug zur Unternehmensidentität
Rennstreckenmotiv als Bezug zur Unternehmensidentität
Aufenthaltsbereich mit begrünten Wandelementen
Aufenthaltsbereich mit begrünten Wandelementen
Säulenverkleidung mit entschärften Kanten und akustischer Funktion
Säulenverkleidung: entschärfte Kanten und bessere Akustik
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Unternehmen · Bankgebäude

Bankgebäude

Für die Eingangshalle einer Bank habe ich einen Naturstein ausgewählt, der zum ruhenden Mittelpunkt des Gebäudes wurde. Beim fünf Stockwerke hohen Wasserfall im Treppenhaus war ich beratend beteiligt.

Steinauswahl · beratende Begleitung

Warum es wirkt

Natürliche Materialien und bewegtes Wasser gehören zu den Elementen, die Menschen als beruhigend erleben. Der massive Stein vermittelt Beständigkeit – passend für ein Haus, dem Kunden ihr Geld anvertrauen. Das Wasser bringt Bewegung und ein gleichmäßiges Hintergrundgeräusch ins Treppenhaus.

Ausgewählter Naturstein in der Eingangshalle
Ausgewählter Naturstein in der Eingangshalle
Fünf Stockwerke hoher Wasserfall im Treppenhaus
Wasserfall über fünf Stockwerke – beratende Mitwirkung
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Industrie · 43.000 m² · Standort anonymisiert

Industrieprojekt Vietnam

Bei diesem großen Industrieprojekt habe ich zuerst das Gelände und die Stellung der Gebäude analysiert, danach Arbeitsplätze, Büros und Pausenräume. Der Arbeitsplatz der Geschäftsführung wurde bereits neu ausgerichtet. Für Großraumbüro und Aufenthaltsräume habe ich Gestaltungskonzepte übergeben.

Erste Maßnahme umgesetzt · weitere Bereiche als Konzept übergeben

Warum es wirkt

Großraumbüros ohne Gliederung bedeuten ständige Störung und keinen geschützten Platz. Lamellen und Zonen schaffen Orientierung und dämpfen den Schall, ohne die Fläche abzuschotten.

Anonymisierte Darstellung des Industrieareals
Anonymisierte Darstellung des Industrieareals
Büro der Geschäftsführung nach der Neuausrichtung
Büro der Geschäftsführung nach der Neuausrichtung (umgesetzt)
Bestehendes Großraumbüro
Bestehendes Großraumbüro (Ausgangssituation)
Visualisierung einer gegliederten Bürofläche mit Akustiklamellen
Visualisierung: gegliederte Bürofläche mit Akustiklamellen
Visualisierung eines Arbeitsbereichs mit Rückendeckung
Visualisierung: Arbeitsbereich mit Rückendeckung
Gestaltungsvorschlag für einen Aufenthaltsraum
Gestaltungsvorschlag: Aufenthaltsraum
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Porträt von Erika Hacker

Über mich

Ich bin Erika Hacker.

Angefangen hat alles mit meiner Begeisterung für Farbe. Daraus wurde eine jahrzehntelange Arbeit mit Menschen und Räumen – als Farbberaterin, als Lehrerin für kreatives Gestalten und später in großen internationalen Projekten.

Was heute viele „gesunde Räume“ nennen, hat mich schon vor 20 Jahren beschäftigt. Als ich die Onkologie in Rohrbach und Bereiche der Psychiatrie in Freistadt gestaltete, dachte ich nicht an einen Trend. Ich wollte, dass sich Menschen auch in schwierigen Situationen gut aufgehoben fühlen – nicht nur als Patienten.

Der Limbic Health Code® ist nicht der Anfang dieser Arbeit. Er ist der Name, unter dem ich meine Erfahrung heute zusammenführe. Mich interessiert nicht die nächste Mode, sondern eine Umgebung, die Menschen wirklich etwas bringt.

„Ich trenne nicht zwischen dem, was ich messen kann, und dem, was ich wahrnehme. Ich unterscheide es – und nehme beides ernst.“
Farbe und GestaltungÜber 30 Jahre Farbberatung und Unterricht in kreativem Gestalten
GesundheitswesenProjekte in Krankenhäusern seit rund 20 Jahren
Taoistische GeomantieAusbildung bei einem Great Grandmaster, selbst Grandmaster
HeuteBeratung, Workshops und Keynotes in Österreich und international